Mitarbeiter im Fokus: Eva erzählt uns heute von ihrer Arbeit im Bereich Objektschutz

MA Interview WeWatch - Eva
WeWatch Magazin hat ein Interview mit Eva Nowicka geführt, die als Mitarbeiterin im Objektschutz bei WeWatch Security tätig ist.

In der Rubrik „Mitarbeiter im Fokus“ wollen wir Sicherheitsmitarbeiter zu Wort kommen lassen. Sie schildern ihren Alltag in der Sicherheitsbranche und geben Auskunft über die Bedingungen, unter denen sie arbeiten, über das Betriebsklima, die Bezahlung, Entwicklungsmöglichkeiten, Vorgesetzte und Kollegen.

WeWatch Magazin hat ein Interview mit Eva Nowicka geführt, die als Mitarbeiterin im Objektschutz bei WeWatch Security tätig ist. Die Fragen stellte Maike Günther.

Maike: Eva, was machst du bei WeWatch?

Eva: Ich bin als Sicherheitsmitarbeiterin im Objektschutz tätig. Mein Arbeitsplatz ist ein großes Objekt in der Nähe von Berlin, das von WeWatch betreut wird.

Maike: Seit wann bist du in der Sicherheitsbranche, und was war deine Motivation dafür?

Eva: Inzwischen bin ich schon das dritte Jahr dabei. Ich fand es eine gute Alternative, wo es Abwechslung gibt und mit viel Kontakt zu Menschen. Und ich wollte auch etwas mehr Geld verdienen als davor.

Maike: Darf ich fragen, was du davor gearbeitet hast?

Eva: Klar, darfst du! Davor war ich in der Hotelbranche, im Bereich Housekeeping, also Reinigung der Zimmer und der öffentlichen Bereiche. 

Maike: Sind denn die Stundenlöhne so verschieden zwischen den Branchen?

Eva: Naja, im Hotel habe ich den Mindestlohn gekriegt, und jetzt bekomme ich Tariflohn, das sind aktuell 10,90 EUR je Stunde, plus steuerfreie Zuschläge. Das macht sich schon bemerkbar. 

Maike: Und wie bist du dann zu WeWatch Security gekommen?

Eva: Das war im Juni 2018, ich glaube, das gab es ein Inserat in der Zeitung. Ich habe dann angerufen und gleich einen Termin zum Vorstellen bekommen. Das Gespräch war sehr angenehm, und auch alle Kollegen, die ich dabei kennengelernt habe. Und dann habe ich auch gleich die Zusage bekommen.

Maike: Hattest du denn schon eine Qualifikation, man braucht doch eine „Unterrichtung“ nach Gewerbeordnung, oder? 

Eva: Ja klar, die Unterrichtung braucht man. Das ist die Mindestanforderung. Dafür gibt es Kurse, in denen einem grundlegenden Kenntnisse über die Rechte, die Vorschriften, die Handlungen usw. vermittelt werden. Die Personalabteilung hat dann gleich einen Termin für solch einen Kurs für mich gebucht, aber danach durfte ich anfangen.

Maike: Und wie ist es heute – würdest du sagen, die Erwartungen an den Job, die du am Anfang hattest, die haben sich erfüllt?

Eva: Ja, das kann man schon sagen. Es ist nicht langweilig oder monoton, sondern irgendwas ist immer los. Und man hat viel Kontakt mit sehr unterschiedlichen Menschen, auch aus verschiedenen Kulturen, nicht nur unter den Kollegen, sondern auch beim Kunden. Was mir auch noch wichtig ist: dass ich nachts arbeiten kann, wenn ich das möchte. Das passt mit meiner Freizeitplanung gut zusammen. Und auch das Objekt, in dem ich tätig bin, gefällt mir sehr gut. Der Auftraggeber ist eine moderne Firma mit einer super Infrastruktur, mit großem Parkplatz, großen und hellen Pausenräumen und einer guten Betriebskantine, da arbeitet man dann natürlich umso lieber.

Maike: Gibt es in deinem Job typische Anforderungen, auf die man sich einstellen muss?

Eva: Was enorm wichtig ist, wenn man in der Sicherheitsbranche arbeitet, das ist Pünktlichkeit. Im Objektschutz arbeiten wir meist im Schichtdienst, und am Ende wartet man natürlich auf seinen Feierabend. Da muss man sich absolut auf den ablösenden Kollegen verlassen können! Überhaupt ist Selbstdisziplin sehr wichtig, und die Selbstbeherrschung, zum Beispiel in Konflikten, wo man sich auf keinen Fall provozieren lassen darf! Und dann natürlich auch, dass man sich persönlich fit hält. Das sollte man ja sowieso tun, aber der Job ist dann noch ein Grund mehr, um seinen Körper in Form zu halten. 

Maike: Welchen Eindruck hast du von WeWatch als Arbeitgeber? Wie verhält sich das Unternehmen zu seinen Mitarbeitern?

Eva: Ich habe den Eindruck, dass sich mein Arbeitgeber sehr um seine Leute bemüht. Das wird von den Geschäftsführern so vorgegeben, und auch persönlich so praktiziert. Die Führungskräfte haben immer ein offenes Ohr für die Mitarbeiter. Zum Beispiel zu meinem Schichtleiter und dem Objektleiter kann ich immer kommen, wenn es irgendwo ein Problem gibt, und man kann auch Verbesserungsvorschläge machen. Außerdem haben wir viel Mitsprache bei der Planung unserer Schichten. Man kann es sich fast immer aussuchen, auch was Urlaub oder freie Tage betrifft, das machen wir untereinander im Team. Danach erst geht die Planung für den nächsten Monat raus, und die ist dann auch verbindlich. 

Maike: Und die Kollegen, wie sind die so?

Eva: Die Kollegen, mit denen ich im Objekt zusammenarbeite, und das sind ja sehr viele, sind alle freundlich und hilfsbereit. Und obwohl wir aus verschiedenen Ländern kommen, verstehen wir uns super! 

Maike: Wie sieht es mit den Weiterbildungsmöglichkeiten im Unternehmen aus?

Eva: Jeder Mitarbeiter absolviert seine Weiterbildungen nach einem festen Plan. Die Teilnahme gehört zur bezahlten Arbeitszeit und ist genauso verbindlich. Es gibt Schulungen zur Ersten Hilfe, zum Brandschutz, zur interkulturellen Kompetenz und zur Deeskalation. Für diese Schulungen hat WeWatch eine eigene Akademie, die das sehr professionell durchführt. Besonders wichtig fand ich die Schulung zur Deeskalation, weil man es mit diesem Thema in der Praxis sehr häufig zu tun hat. Und so, wie das durchgeführt wurde, auch mit Rollenspielen, hat das auch wirklich was gebracht. 

Maike: Kannst du etwa zu deiner Entwicklungsperspektive sagen?

Eva: Ich möchte dieses Jahr die „Sachkunde gemäß §34a“ erwerben. Ich habe das beim letzten Feedbackgespräch mit meinem Objektleiter selber vorgeschlagen, und er hat das sehr befürwortet. Meine Vorgesetzten meinten, dass ich aufgrund meiner inzwischen gewonnenen Berufserfahrung den Kurs berufsbegleitend machen kann, das sind dann 80 Unterrichtseinheiten an der Akademie. Mit diesem Abschluss habe ich breitere Einsatzmöglichkeiten und verdiene auch noch etwas mehr. Später könnte ich mir auch vorstellen, selber Schichtleiterin zu werden, aber eins nach dem anderen, wie man so schön sagt.

Maike: Was würdest du Leuten raten, die sich für einen Job im Sicherheitsgewerbe interessieren?

Eva: Bei ganz jungen Leuten würde ich sagen, macht am besten gleich die Berufsausbildung, entweder zur „Servicekraft“ oder zur „Fachkraft“, das ist die beste Basis, und ihr könnt ziemlich schnell eine Führungsposition erreichen. Ansonsten, besonders für Quereinsteiger, würde ich empfehlen, auf jeden Fall die „Sachkunde“ zu erwerben. In jedem Fall ist das Sicherheitsgewerbe ein zukunftssicherer Sektor, und der Bedarf gerade nach qualifizierten Mitarbeitern ist sehr hoch. Übrigens findet man in der Branche auch immer mehr Frauen, zumindest bei WeWatch ist das deutlich zu sehen und wird auch sehr gefördert, und das finde ich eine sehr gute Entwicklung!

Maike: Das war sehr aufschlussreich, vielen Dank!

Eva: Gern geschehen!

 

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