8 Tipps, wie Sie Ihre Motivation und Arbeitsleistung steigern

Motivation

Jeder von uns hat es schon einmal erlebt: man fühlt sich träge, ausgelaugt und der Gedanke an anfallende Aufgaben, Projekte oder gar soziale Aktivitäten erschlägt einen förmlich. Man fühlt sich müde und unmotiviert.

Fleiß, Disziplin, Pflichtgefühl helfen uns nicht weiter, wenn die entsprechende Motivation dafür fehlt. Denn erst durch sie entwickeln wir die Bereitschaft, uns anzustrengen, weiterzuentwickeln und notfalls Umwege zu gehen, um persönliche Ziele zu erreichen.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen zehn simple und wirkungsvolle Tricks, wie Sie Ihre Motivation wiederfinden und auch dauerhaft aufrecht erhalten können.

1. Setzen Sie sich klare Ziele

To do

Forscher haben herausgefunden, dass es einen klaren Zusammenhang zwischen Zielsetzung, Motivation und Leistungsfähigkeit gibt.

Das Abschließen eines großen Projekts ist entmutigend, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll oder wo das Ganze endet. Machen Sie sich also klar, was Sie erreichen möchten, und setzen Sie sich messbare und vor allem realistische Ziele, durch die Sie Ihre langfristigen Wünsche erfüllen. Das motiviert enorm!

Unser Tipp: Abstrakte Zielsetzungen wie “Mein Bestes geben“ sind in der Regel weniger effektiv als konkrete Ziele, wie beispielsweise die Gewinnung von 10 neuen Kunden pro Monat oder das Gehen von 10.000 Schritten am Tag. In der Regel sollten alle Ziele, die Sie sich selbst setzen, spezifisch, messbar und vor allem auch realistisch sein.

Auf diese Weise haben Sie nicht nur das Gefühl, stetige Fortschritte zu machen, sondern schaffen sich kleine Erfolgserlebnisse auf dem Weg zu Ihrem Ziel, die Sie immer wieder aufs Neue motivieren. Nicht nur das – wenn Sie sich unrealistische und unübersichtliche Ziele setzen, kann dies auch schnell im gegenteiligen Effekt münden. Sie fühlen sich demotiviert!

2. Reflektieren Sie, was Sie wirklich antreibt

Menschen werden von ganz unterschiedlichen Motiven angetrieben. Die meisten Menschen fühlen sich durch Lob, Anerkennung, Erfolg und Geld besonders motiviert, aber auch tägliche Routinen, positive Affirmationen und sportliche Aktivitäten haben positive Effekte auf unsere Psyche.

Unser Tipp: Machen Sie sich bewusst, was Sie besonders motiviert, und schaffen Sie sich selbst eine Umgebung, die Ihre Motivation beflügelt.

3. Eliminieren Sie Demotivatoren

Umgekehrt gibt es Hindernisse und Rückschläge, die uns besonders demotivieren. Ein weiterer wichtiger Schritt ist es deshalb, dass Sie Ihre Demotivatoren erkennen und – sofern möglich – umgehen oder gänzlich aus Ihrem Leben verbannen.

Unser Tipp: Es ist nicht immer ratsam, an dem festzuhalten, was Sie begonnen haben – vor allem wenn sich Ihre Pläne und Ziele über die Zeit geändert haben. Sehen Sie sich also Ihre Aufgabenliste sehr genau an und sortieren Sie aus, was Sie daran hindert weiter zu kommen.

4. Setzen Sie sich Deadlines

Unangenehme Aufgaben schieben wir gerne auf (Im Fachjargon nennt man das Prokrastination). Das erzeugt nicht nur Druck und Unwohlsein, sondern demotiviert uns auch.

Der britische Historiker und Publizist Cyril Northcote Parkinson hat herausgefunden, dass Zeitdruck und Deadlines einer Prokrastination entgegenwirken. Nicht nur das: Durch das Setzen klarer Limits greift weiterhin der sogenannte „Goal-Gradient-Effekt“. Dieser beschreibt eindeutig, dass wir uns mehr anstrengen, sobald wir einem Ziel näher kommen.

Unser Tipp : Setzen Sie sich Deadlines und versuchen Sie besonders unangenehme Aufgaben möglichst schnell hinter sich zu bringen.

5. Belohnen Sie sich

Wir Menschen neigen dazu, uns unsere kleinen und großen Tageserfolge nicht bewusst zu machen. Ohne Erfolgserlebnisse bleibt jedoch langfristig auch die entsprechende Motivation aus. Sich selbst immer wieder kleine Belohnungen zu gönnen ist deshalb ebenfalls ein besonders effektiver Weg, sich bewusst zu machen, was man bereits erreicht hat. Das motiviert nicht nur, sondern das haben Sie sich schlichtweg auch verdient!

Unser Tipp: Suchen Sie sich Belohnungen aus, die Sie tatsächlich anspornen. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie über diese Belohnungen nicht Ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren.

6. Achten Sie auf Ihre Körperhaltung

Unsere Körpersprache trägt mehr zur richtigen Motivation bei, als wir vielleicht denken. Sie beeinflusst nicht nur, wie wir von anderen Menschen wahrgenommen werden, sondern hat wesentliche Auswirkungen auf unsere innere Körperchemie. 

Es gibt zwei Arten von Körperhaltungen: kraftvoll und schwach. Die Sozialpsychologin Amy Cuddy fand mithilfe einer Studie heraus, dass das Halten einer kraftvollen Körperposition für nur zwei Minuten den Cortisolspiegel um ca. ein Viertel senkt und somit besonders effektiv Stress entgegenwirkt. Gleichzeitig stieg bei den Testpersonen der Testosteronspiegel um durchschnittlich 20 Prozent, was wiederum das Selbstbewusstsein steigert.

Unser Tipp: Nehmen Sie eine aufrechte Körperhaltung ein. Genauer: Brust raus, Arme ausgebreitet und Schultern nach hinten. Machen Sie sich groß! Halten Sie Ihre kraftvolle Position für mehrere Minuten. Das gibt Ihnen Selbstvertrauen und neue Kraft für Ihre nächste Aufgabe.

7. Achten Sie auf Ihre Gedanken

Think positive

Mit unseren Gedanken steht und fällt alles! Keiner der oben genannten Tipps hilft Ihnen weiter, wenn Sie eine negative Grundeinstellung haben. Doch mit den richtigen Zielen und Prioritäten sollte es Ihnen schon weitaus leichter fallen, positiv an Ihre Aufgabenliste heranzugehen.

Unser Tipp: Versuchen Sie einmal das Projekt, mit dem Sie konfrontiert sind, nicht als mühsam anzusehen, sondern als Teil des Puzzles, das Ihnen auf Ihrem Karriere- oder Lebensweg hilft. Fokussieren Sie sich auf das Ziel – nicht auf die Mühe, die Ihnen bevorsteht. Es klingt vielleicht banal, aber dieser einfache Trick kann einer der effektivsten sein, um sich zu motivieren. Wie gut wird es sich anfühlen, diesem Ziel durch das Erledigen einer Aufgabe heute einen Schritt näher zu kommen? Versuchen Sie es einmal und bringen Sie neuen Schwung in Ihr Leben!

8. Gönnen Sie sich Pausen 

Wenn gar nichts mehr hilft, kann es natürlich sein, dass Sie schlichtweg eine Pause benötigen. Wann haben Sie sich das letzte Mal eine kleine Atempause gegönnt oder ausgeschlafen?

Unser Tipp: Schieben Sie einmal den ganzen Stress, der Sie antreibt, beiseite und gönnen Sie sich stattdessen einen kleinen Tapetenwechsel. Oft hilft schon eine kleine Pause, in der Sie sich ausruhen oder mit etwas beschäftigen, das Sie wirklich gerne tun. Manchmal benötigt es aber auch mehr als das. Achten Sie auf sich, und Sie werden schnell ein Gefühl dafür bekommen.

Fazit

Motivation ist der Schlüssel zur Produktivität in unserem Privatleben, wie auch in unserem Berufsleben. 

Sich selbst zu motivieren ist manchmal schwer. Doch unsere Tipps werden Ihnen dabei helfen, sich motivierter zu fühlen und ein glücklicheres Leben zu führen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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